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Am 14. Mai 1958 versammelte der Gitarrist Kenny Burrell im Manhattan Towers Studio in New York sieben hochkarätige Musiker um sich, um im Stil einer lockeren Jamsession bluesige Originale, Balladen und Standards für zwei Alben aufzunehmen. Während “Blue Lights, Volume 1” noch im selben Jahr von Blue Note veröffentlicht wurde, erschien “Blue Lights, Volume 2” erst 1961. Das Cover ziert eine Illustration des damals noch relativ unbekannten Andy Warhol. Auf All About Jazz pries Marc Davis den “wirklich demokratischen” Charakter dieser Jamsession und schrieb: “‘Blue Lights’ bietet eine wunderbare Mischung aus bluesigen Stücken - daher auch der Titel des Albums - und traditionellem Bop-Spaß, darunter eine ziemlich mitreißende Version von Duke Ellingtons ‘Caravan’.” Hank Mobley – Hank Mobley Kein anderer Tenorsaxofonist verkörperte den Hard-Bop-Sound der späten 1950er und 1960er Jahre so sehr wie Hank Mobley. Mit seinem selbstbewussten, vom Blues geprägten Sound, seinem warmen Ton und seinen geschmeidigen Improvisationen sicherte sich Mobley, der zur Ursprungsbesetzung der Jazz Messengers gehört hatte, mit Alben wie diesem aus dem Jahr 1957 seinen Platz in der Jazzgeschichte. Auf “Hank Mobley” ist der damals 26-jährige mit einem Sextett zu hören, das aus einer druckvollen, dreiköpfigen Bläserfrontline und einer erstklassigen Rhythmusgruppe besteht. Das abwechslungsreiche Programm umfasst zwei Standards und drei Originalkompositionen von Mobley und seinem Saxofonkollegen Curtis Porter (auch bekannt als Shafi Hadi), der seinerzeit zur Band von Charles Mingus gehörte.





